Corporate Identity – Erfolgreiche Vermarktung durch professionelle Unternehmensdarstellung

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ImageDen sich im permanenten Wandel befindlichen, gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Anforderung zu entsprechen, stellt kleinere und mittelständische Unternehmen immer wieder vor besondere Herausforderungen. Ein bedeutsamer und häufig unterschätzter Aspekt ist dabei die Unternehmensdarstellung nach Innen und Außen. Wir haben uns daher vorgenommen, im Monat Februar verschiedene Bereiche der „Corporate Identity„, der Identität eines Unternehmens, herauszugreifen und einzelne, besonders wichtige Themen praxisnah zu erklären. Aus dem Gesamtkonzept der Corporate Identity konzentrieren wir uns dabei auf die zwei wichtigsten Kategorien: Dem „Corporate Behaviour and Communications“ (dt. Unternehmensverhalten und -kommunikation, vor allem gegenüber der Öffentlichkeit, womit eine Image-bildende Wirkung erzielt werden soll) sowie dem „Corporate Design“ (die visuelle Identität, insbesondere der Gestaltung von Firmenlogos, Verpackungen und Waren), im Wesentlichen also der Unternehmensdarstellung nach außen. Beide Kategorien werden jeweils in einem etwas ausführlicherem Fachartikel veranschaulicht. Zu den interessantesten Einzelaspekten aus jedem Bereich folgen ergänzend kleinere Artikel, die einfach anzuwendende Leitfäden und Ideengeber verkörpern sollen.

Erfolg beginnt im Kleinen: Die richtige Außendarstellung

ci_visualisiertDen Unterschied zwischen erfolgreichem und weniger erfolgreichem Wirtschaften liegt oftmals näher, als vielen Unternehmern bewusst sein wird. Dabei ist dieser Unterschied nicht einmal besonders schwer auszumachen, geschweigen denn schwer zu beheben. Was einen erfolgsgekrönten Betrieb ausmacht, ist nicht selten eine wirklich effektive Außendarstellung. Indem diese Betriebe genau erkannt haben, was ihre Kunden und Geschäftspartner wollen, vergrößern sie sich im Umkehrschluss profitabel durch das einfachste aller marktwirtschaftlichen Prinzipien: Dem Geben und Nehmen. Ein strategisch sinnvolles Marketingkonzept stellt dabei den Schlüssel zum Erfolg. Inhalt eines solchen Konzepts ist unter anderem die angesprochene Wirkung des Unternehmens nach außen, auf Öffentlichkeit, Kunden sowie Geschäftspartner.

Marketing-relevante Schnittstellen definieren und festlegen

Ein auf längere Sicht wirksames Marketingkonzept wird man nicht erreichen können, wenn via „Copy & Paste“ schlicht die imposantesten Ideen oder aktuellen Trends des Marketings kopiert werden. Man wird selten Erfolg erzielen, wenn man nur die Konkurrenz imitiert. Was anderen hilft und voranbringt, muss nicht für jedes Unternehmen gelten. Auch populärwissenschaftliche „Fachliteratur“ bietet nur selten nachhaltigen Gewinn und kann allemal als Einstieg ins eigene Marketing dienen, etwa für kleinere Betriebe, die sich bisher noch wenig mit ihrer Außendarstellung beschäftigt haben. Strebt man allerdings einen merklichen und tiefgreifenden Fortschritt mittels bestimmter Strategien und Werkzeuge an, kommt man als Unternehmen nicht umhin, seine eigenen, auf den individuellen Stärken (und Schwächen!) beruhende Schnittstellen zu definieren und als Marketing-relevant festzulegen. Marketing-relevant bezeichnen dabei die inhaltlichen Schwerpunkte, auf die sich das Konzept im Anschluss stützen soll.

Die Kernbereiche: „Corporate Behaviour and Communications“ und „Corporate Design“

An dieser Stelle soll zu beiden Bereichen keine tiefergehende Einführung folgen. Wie bereits angesprochen werden im Laufe des Monats jeweils separat einzelne Fachartikel folgen. Wir möchten nur auf einen zentralen Punkt eingehen und die Relevanz ein wenig verdeutlichen. Entschließt sich ein Unternehmen dazu, seine eigenen Schnittstellen für sich festzulegen und mithilfe eines strukturierten Marketingplans zu verfolgen, gestaltet man dies am besten, indem man sich auf zwei Inhaltsbereiche konzentriert:

  • imagebezogenes Marketing
  • produktbezogenes Marketing

Imagebezogene Strategien folgen dabei den Prinzipien des Corporate Behaviour and Communications, dem Verhalten und der Kommunikation eines Unternehmens (hier vor allem gegenüber der Öffentlichkeit). Wie der Name „Außendarstellung“ schon besagt, befassen sich einzelne Überlegungen etwa mit einer wirkungsvollen PR und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung und Werbung oder mit der Reaktion auf Kritik. Stellt man sich souverän kritischen Stimmen oder schottet man sich von der Meinung der Öffentlichkeit ab? Das alles hat einen nachhaltigen Einfluss auf die Wirkung eines Unternehmens.

Produktbezogenes Marketing bezieht sich konkret auf die Bildung des unternehmenseigenen Designs. Unter Corporate Design summiert sich die individuelle (und sinnvolle) Gestaltung der Firmenzeichen, wie Unternehmens- und Warenlogos, Online-Auftritten oder Visitenkarten. Auch die Platzierung der angebotenen Produkte macht einen Aspekt aus, der im Sinne der angestrebten Unternehmensdarstellung ganz unterschiedliche Wirkungen erzielen kann. Hier zeigt sich wieder deutlich: Folgt man dabei keinem Konzept, kann Marketing zu unerwünschten Folgen führen. Biete ich etwa meine qualitativ hochwertige Bio-Ware in jedem Discounter an oder nur in ausgewählten Läden, die dabei jedoch von einem bestimmten Kundenklientel bevorzugt werden? Das alles sind nur einige Aspekte, mit denen sich das Corporate Design befasst.

Corporate Identity

Corporate Identity als elementarer Baustein eines modernen Unternehmens.

Mit den richtigen Strategien zum Ziel

Es wird deutlich, welchen Sinn die Erstellung eines individuellen Marketingplans in sich trägt. Gerade Mittelständler können hieraus hilfreichen Mehrwert und strategisch wirksame Instrumente erhalten, um ihr Unternehmen vorteilhaft zu profilieren und den steigenden Anforderungen von Markt und Gesellschaft zu begegnen. Genau aus diesem Grund steht der Februar also ganz im Zeichen nachhaltiger Außendarstellungsstrategien.

In der kommenden Woche folgt der erste Fachartikel zum Thema: Corporate Behavior and Communications – Imagebildung durch überlege Kommunikation und Firmendarstellung

Autor: M. Fett & O. Marquardt

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Marquardt+Compagnie ist ein ganzheitlich denkender Markenentwickler mit Marketingkompetenz aus 10 Jahren Kommunikationsarbeit. Bei uns im Blog finden Sie verschiedene Artikel zu den Themen Marketing, Kommunikation und Markenentwicklung.

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