Interne Unternehmenskommunikation: Die Strategie des Erfolgs

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group-464644_1280Die zunehmende Digitalisierung stellt Unternehmen vor immer neue Herausforderungen, die von den klassischen Kommunikationsinstrumenten nicht mehr vollständig bedient werden können. Die interne Unternehmenskommunikation spielt bei der Verwirklichung von Unternehmenszielen eine maßgebende Rolle. Wie eine effektive Kommunikationsstrategie zum Erfolg für Unternehmen beiträgt.

Effektivität von 4 Seiten

Will man sein Unternehmen vorantreiben und effizient die gesetzten Ziele realisieren, bedarf es einer in sich schlüssigen Strategie. Das ist insofern keine neue Erkenntnis. Als Baustein einer erfolgreichen Strategie sollte besonderer Fokus auf die internen Kommunikationsstrukturen gelegt werden. Wir beobachten immer wieder, dass viele Unternehmen diesen Aspekt teilweise erheblich vernachlässigen. Sind sie sich der Reichweite nicht bewusst? Eine der zentralen Aufgaben der Unternehmenskommunikation ist es doch, die Vermarktung von Produkt und Dienstleistung zu unterstützen. Zudem sichert sie Reputation und schafft Vertrauen beim Kunden. Die interne Kommunikation geht noch einen Schritt weiter: Sie fördert effektiv den Wissenstransfer, schafft transparente Strukturen und sensibilisiert außerdem die Mitarbeiter zur Identifikation mit dem Unternehmen (Stichwort Employer Branding).

In unsicheren Zeiten eine stabile Säule

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Weshalb sollte es Geschäftsführern nicht egal sein, was ihre Mitarbeiter von ihnen und dem Unternehmen denken? Die Antwort ist einfach: Sie schafft Vertrauen. Gerade in instabilen Zeiten, wenn Marktunsicherheiten, Wirtschaftskrisen, Absatzkrisen und Jobängste die Menschen belasten, schafft eine Identifizierung mit dem Unternehmen eine notwendige Vertrauensbasis. In diesem Zusammenhang fallen Begriffe wie Mitarbeiterbindung, Motivationssteigerung oder „Involvement“. Unternehmen sollten darauf achten, ehrliche Werte zu wahren und diese an ihre Mitarbeiter weitertragen. Authentizität schafft Vertrauen – ein entscheidender Faktor, um wichtige Fachkräfte im Unternehmen zu halten.

Auf welchem Fundament fußt Ihre Unternehmenskultur?

Der Fortschritt der digitalisierten (Arbeits-)Welt setzt den klassischen Kommunikationsinstrumenten nun Grenzen. Die Auseinandersetzung mit Social Media, der permanenten Erreichbarkeit und sich verändernden Gesprächsstrukturen stellt eine Herausforderung für Unternehmen dar, denen sich zur effektiven Realisierung der Unternehmensziele zwingend gewidmet werden muss. Zwar haben Mitarbeitergespräche, Mitarbeiterzeitschriften, das Intranet sowie Mitarbeiter-Newsletter ihre unbedingte Daseinsberechtigung – allerdings reicht die „einfache“ Weitertragung von Informationen im 21. Jahrhundert zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften nicht mehr aus.
Mitarbeiter suchen heutzutage nach einer Mischung aus Unterhaltung und Information. Die unzähligen Kanäle des Social Media bedient diesen Wunsch hervorragend. So werden nicht nur Dialoge mit den eigenen Mitarbeitern gesteigert, sondern stellen sich ebenso als wirkungsvolles Mittel des Employer Branding heraus: Die Mitarbeiter werden selbstständig zu Markenbotschaftern.

„Interne Kommunikation sollte als Teil des Employer Branding gesehen werden. Mit ihr kann eine starke Arbeitgebermarke entstehen.“ O. Marquardt

Von Seiten der Unternehmen werden oft Ängste wie negative Kommentare (sogenannte „Shitstorms“) ins Feld geführt, um die Argumentationskette gegen soziale Medien und eine allzu transparente Kommunikationsführung zu untermauern. Veränderungen bedürfen immer auch etwas Mut. Die Ablehnung von Social Media stellt sich oftmals als unbegründet heraus, wenn man hinter seinen eigenen Unternehmenswerten steht. Weshalb sollten nachhaltige Produktionslinien von den Verbrauchern bestraft werden?

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Karin Janner: Kommunikation 2.0 / flickr.com /CC 2.0

Ideal für die interne Unternehmenskommunikation: Eine crossmediale Strategie

Mit der Bedienung einer oder mehrerer Social-Media-Kanäle ist es natürlich nicht getan. Firmen bieten sich noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, die interne Unternehmenskommunikation als Erfolgsfaktor zu nutzen. Ideal ist die Vernetzung aus offline und online Instrumenten oder aber die Weiterentwicklung der klassischen Mittel. So ermöglichen beispielsweise interaktive Intranets, Instant Messaging und virtuelle Wikis eine schnelle, unkomplizierte Vermittlung von Wissen. Bei Problemen können sie zudem als Austausch- und Wissensplattform dienen und unterstützen Defizite in der Kommunikation zwischen verschiedenen Personen und Abteilungen.

Pauschalisieren kann man die „richtige“ Lösung der innerbetrieblichen Kommunikation natürlich nicht. Die Auswahl bedarf einer angepassten, nach Unternehmensstruktur und Zielsetzung bestimmen Individualisierung. Um trotzdem einen Rat zu geben, haben wir im Laufe unserer Arbeit erkannt, dass Kommunikation ein vernetzter crossmedialer Mix aus offline und online Medien sein sollte. Im Zusammenspiel von Digital und Print werden die Bedürfnisse nach einer informierenden, involvierenden sowie emotional berührenden Kommunikation optimal erfüllt. Folglich ist ein solcher Mix die ideale Lösung einer zielgerichteten Informationsvermittlung – intern und extern.

Autor: M. Fett & O. Marquardt
Quellen: heyst.com Bilder: Pixabay.com; Karin Janner: Kommunikation 2.0/ flickr.com / CC 2.0

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Marquardt+Compagnie ist ein ganzheitlich denkender Markenentwickler mit Marketingkompetenz aus 10 Jahren Kommunikationsarbeit. Bei uns im Blog finden Sie verschiedene Artikel zu den Themen Marketing, Kommunikation und Markenentwicklung.

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