Wie funktioniert eigentlich… Blog Marketing? (Teil I)

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Blog-marketingDas Betreiben eines Blogs ist mittlerweile „Standard“. Als einfaches und kostengünstiges Mittel der Kommunikation gibt es kaum ein Thema, über welches nicht eifrig geschrieben, gepostet und geteilt wird. Eine Leserschaft findet sich meist  immer. Möchte man das eigene „Bloggen“ allerdings auf die nächsthöhere Ebene stellen und zielabhängiger vermarkten, wird die Sache schon etwas anspruchsvoller. Dabie ist es egal, ob man einfach nur seine Reichweite erhöhen und Bekanntheit erlangen oder ganz konkret Geld verdienen möchte: Es gibt unzählige Möglichkeiten, einen Blog zu vermarkten.

Aber ich habe doch gar nichts zu sagen…

Warum lohnt es sich, Blog Marketing zu betreiben? Diese Frage haben wir uns natürlich auch gestellt, bevor wir unseren Mittelstands-Blog ins Leben gerufen haben. Soll uns die Tätigkeit kommerziell voranbringen? Soll er unsere Bekanntheit im Netz und unter unserer Zielgruppe erhöhen? Hilft uns das Schreiben von Fachartikeln bei der Kundenakquise? Verdienen wir vielleicht sogar Geld damit? Oder ist doch alles nur ein netter Zeitvertreib für Idealisten? Die einfache Antwort auf all diese Fragen lautet: Ja, das tut er! Ein Blog kann bei allen strategischen Überlegungen des Marketings eine zentrale Rolle spielen. Blog Marketing kann als eine der effizientesten Instrumente des Online Marketings gesehen werden. Warum? Eine kleine Auswahl an Vorzügen:

  1. jeder kann bloggen, da es kostengünstig, schnell und einfach ist
  2. jedes Thema findet Leser, wodurch der Betreiber entsprechend des gebotenen Contents an Reputation und Reichweite gewinnt
  3. Expertenwissen und Mehrwert in den Artikeln zeichnet den Autor als qualifizierten Ansprechpartner aus
  4. spielend erhöhen sich so die Unternehmens-, Marken- und Produktbekanntheit
  5. dies wiederum lockt mehr und mehr Besucher auf die Website
  6. die Suchmaschinenrelevanz steigt
  7. es besteht eine Vielzahl an Monetarisierungsmöglichkeiten
  8. es ist eine der effizientesten Instrumente der Zielgruppeansprache.

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Geld verdienen oder Reichweite sichern? Es geht auch beides!

Vermutlich gehen die wenigsten Blogbetreiber mit der festen Absicht ans Schreiben, sofort und unmittelbar genügend Geld mit ihren Artikel verdienen zu können, um sich davon eine ausreichende Existenzgrundlage zu schaffen. Das wäre sicher schön, aber eher utopisch. Für Unternehmen bietet Blog Marketing andere Vorteile. In erster Linie können sie sich durch seriösen Content als Experten profilieren. Indem in Beiträgen über Fachspezifika, Probleme ihrer Branche oder zielgruppenrelevante Themen geschrieben wird, erlangt man im Netz ziemlich schnell den Ruf eines Fachmanns. Mit Sachverstand und Hintergrundwissen (sowie der gezielten Verbreitung, worauf wir gleich eingehen werden) lässt sich wie nebenher Reputation und Reichweite bei der relevanten Leserschaft erweitern. Diese Autorität färbt automatisch auf das Unternehmen ab, in welchen Namen man bloggt. Gibt es dann spezifische Fragen oder Aufträge, steigt die Chance also bedeutend, direkt von potentiellen Kunden angesprochen zu werden.

Neben dieser indirekten Art des Geldverdienens kann man natürlich auch aktiv seine Inhalte monetarisieren. Beispielsweise können Werbeanzeigen auf der Blogseite geschaltet werden. Oder man verlangt für das (Weiter-)Lesen seiner Artikel Geld. Leser buchen die interessierenden Inhalte, welche entsprechend vergütet werden. Bevor es soweit ist, sollte der Autor allerdings schon Bekanntheit und Reputation vorweisen können, um Kunden von seinen Mehrwerten zu überzeugen. Content-Monetarisierung ist ein spannendes Feld. Einen guten Überblicksartikel mit verschiedenen Möglichkeiten haben wir hier zusammengestellt.

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Ablauf en détail

Die Blogvermarktung geht im Wesentlichen also zwei Wege: Zum einen gibt es die Möglichkeit, an Werbeeinnahmen zu verdienen. Die zweite Variante betrifft den Kauf von Inhalten. Blog Marketing als Spross des Content Marketings funktioniert etwas subtiler. Bevor Blog Marketing als Strategie gewählt wird, sollten als erstes feste Ziele definiert werden. Soll es etwa bei der Vermarktung eines neuen Produkts helfen, bei der Stärkung der eigenen Marke, Erhöhung der Suchmaschinenrelevanz, zur Neukundenakquise, als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit bei Krisen oder Absatzproblemen… So individuell das Unternehmen, so individuell sind auch seine Ziele. Entsprechend sollte seine Content-Strategie angelegt werden. Sind die Ziele definiert, geht es im nächsten Schritt darum, einen Marketingplan zu erstellen. Blogs als Bestandteil werden hierin thematisch zugeordnet und hinsichtlich ihrer Reichweite bzw. Zielgruppenrelevanz sortiert. Im dritten Schritt werden die Themen gewählt, zu welchen die Autoren schreiben. Diese Themen orientieren sich selbstverständlich an den in Schritt 1 gesetzten Zielen. Soll ein neues Produkt gezielt vermarktet werden, ist es selbsterklärend, dass die Artikel Themen rund um dieses neue Produkt zum Inhalt haben.

Welche weiteren Vorteile das Betreiben eines eigenen Blogs noch haben kann, erfahren Sie im zweiten Teil des Artikels. Außerdem erfahren Sie darin lohnenswerte Alternativen des Blog Marketings, ohne dabei selbst in die Tastatur hämmern zu müssen.

Autoren: M. Fett & O. Marquardt
Quellen: blogvertising.de; onpage.org
Bildquellen: flickr.com; pixabay.com

Redaktion

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Marquardt+Compagnie ist ein ganzheitlich denkender Markenentwickler mit Marketingkompetenz aus 10 Jahren Kommunikationsarbeit. Bei uns im Blog finden Sie verschiedene Artikel zu den Themen Marketing, Kommunikation und Markenentwicklung.

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